Walter Müller

…gilt als der „Traditionalist“ der Band, der die Volksmusik der Iren am liebsten so interpretiert, wie sie durch die Jahrhunderte in den Pubs, in den Wohnzimmern oder am Samstag in den Tanzsälen der Insel von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Die Wurzeln seiner innigen Beziehung zum Land der Iren reichen 40 Jahre zurück. Auf einer längeren Reise durch mehrere Countys entflammte er heftig für den herzlich rauhen Charme der Menschen und ihren Umgang mit ihrem musikalischen Erbe. Wieder daheim prägte er mit Tin Whistles, Uilleànn Pipes und Bodhrán über fast 20 Jahre den Sound der Ulmer Formation AVALON. Während ungezählter musikalischer Aufenthalte erkundete er im Lauf der Jahre fast jeden Winkel Irlands. Am meisten fasziniert und im Innersten berührt hat ihn dabei die Magie der kleinsten der drei Aran – Inseln vor der Westküste.
Ihr Name? INIS OÍRR. Oder eben: INISHEER…

... ist die Fee an der Harfe und die glockenhelle Stimme der Gruppe. Ihr war die Musik väterlicherseits in die Wiege gelegt. Die Liebe zum Gesang und zur irischen Musik verschmelzen bei ihr zu purer Leidenschaft. Zu ihrer musikalischen Vita zählen mehrere Jahre mit dem Bandprojekt „Saitenwechsel“ , gefeierte Gastauftritte bei den Benefiz-Konzerten im Rahmen der Aktion 100.000 sowie Förderprojekte mit jungen Talenten der Weißenhorner Realschule und des Weißenhorner Gymnasiums. 1990 kam es in Ulm zur schicksalhaften Begegnung mit Walter und den kneipenerprobten Jungs von AVALON. Bis heute besucht sie Irland, wann immer sich die Möglichkeit bietet. Neben ihrem facettenreichen Gesang lernte sie keltische Harfe und Bodhrán zu spielen und studierte einige Jahre an der Irish Dance School den irischen Solo- und Formationstanz. Zunächst gab sie damit dem weiteren musikalischen Weg von AVALON wichtige Impulse, später aber auch ihrem Bandprojekt "Beara", bei dem sie, neben anderen, mit ihrem Sohn Nicolai auf der Bühne stand... …wie danach auch bei INISHEER ...

... fand in jungen Jahren zur klassischen Geige, die sich in ersten Bandformationen alsbald in eine irische Fiddle verwandelte. Über Bluegrass und Sinti Jazz in der Berliner Band "Hot String Quintett" hat es ihn nach langer Zeit wieder zurück zu seinen Wurzeln verschlagen: Echte irische Musik mit INISHEER. Er spielt alles, was sich von Noten oder Hören in eigene Musik verwandeln lässt. Wenn nicht auf der Fiddle, dann jederzeit auch gerne auf der Gitarre, wenn nötig auch auf dem Klavier oder dem Akkordeon. Was eben gerade gebraucht wird. Nur eines wird er garantiert niemals: Singen!
Nicht einmal für: INISHEER…

…beherrscht virtuos das mit Abstand (größte und) tiefste Instrument der Band. Damit besorgt sie den perfekten klanglichen Unterbau für die vielen „Hochtöner“ um sie herum. Und das klingt nicht nur famos, es ist auch eine Augenweide zuzusehen, wie sie mit ihrem Kontrabass die Bühne rockt. Als ausgebildete Bildhauerin liegen ihre kreativen Wurzeln zwar in den darstellenden Künsten, jedoch schlägt ihr Herz nicht minder leidenschaftlich für die Bühnenperformance mit Musik. Dabei spiegelt ihre musikalische Entwicklung gleichzeitig ihre Vielseitigkeit: Von den ersten Anfängen bei verschiedenen Jazz - Projekten über „international Folk Music“ mit der Band „All Wound Up“ bis hin zu australischen Liedermacherliedern, zusammen mit ihrem Lebensgefährten Rick in der Gruppe „No Worries, Ma-te“, hat sie einen bunten Strauß an musikalischen Erfahrungen gesammelt. Vor nun fast zwei Jahren verfiel sie der traditionellen irischen Musik und stieß - dem Himmel sei Dank - zu: INISHEER …

…kommt ursprünglich aus Australien und ist um die halbe Welt gereist, um schließlich im Allgäu neue Wurzeln zu schlagen - seit nunmehr 25 Jahren! Er verkörpert das, was man einst als echten „Barden“ bezeichnet hat. Seit über 50 Jahren bespielt er Bühnen auf verschiedenen Kontinenten und dank seines beinah unerschöpflichen Song-Repertoires und als Multi-Instrumentalist kennt er so gut wie keine Genre - Grenzen. Bis heute ist die Musik ein Dreh- und Angelpunkt in seinem Leben: Noch in Australien knüpfte er die ersten zarten Kontakte zur gefühlsgeladenen Musik der ausgewanderten Iren, die dort überall in Kneipen und auf Festivals zu hören war. Mit seinen Bands „No Worries, Mate!“ und „All Wound up” hat er mehrere Alben z.T. mit eigenen Kompositionen veröffentlicht. In der Memminger Musikszene ist er mittlerweile eine feste Größe als Strippenzieher der Offenen Bühne im PiK und als Master Mind hinter dem „Memmingen Folk Music Festival“. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Barbara und ihrem Kontrabass bereist er im kleinen französischen Wohnwagen ganz Europa und macht Musik. Zu unserer großen Freude auch mit: INISHEER …

…wurde zum ersten Mal auf einem Trip durch die Mitte und den wilden Westen Irlands vom "Pulsschlag der irischen Musik" - in Gestalt der Bodhràn - getroffen. Rasch perfektionierte er auf Sessions und Workshops sein Spiel auf der irischen Handtrommel so weit, dass er seinerseits angehende Musiker darin unterrichten konnte. Jahre später dann eine weitere schicksalshafte Begegnung: Bei einem Konzert der irischen Band Beoga entflammte er für die Virtuosität und klangliche Brillanz des diatonischen Knopfakkordeons - von den Iren liebevoll "Box" genannt. In der Folge wurde er zum gesuchten Sessionmusiker und spielte u.a. mit Freunden für Irish Stepdance - Gruppen. Über viele Jahre war er mit Bodhràn und Box eine der tragenden Säulen der im Allgäu beheimateten Band Casú. Doch bis heute musiziert er am liebsten auf die traditionelle Art in lockerer Runde mit Freunden, bei einem oder zwei frisch gezapften Pints. Damit passt er, finden wir, perfekt zu: INISHEER...

... ist zwar kein Ire (sondern gebürtiger Wuppertaler). Aber er zählt mit seinem charakteristischen DADGAD - Gitarrenspiel ohne Zweifel zu den Virtuosen an diesem Instrument, die – scheinbar mühelos - jeden Song, jeden Tune zum Leuchten bringen können! Er selbst sieht seine Passion darin, mit offenen Akkorden den filigranen Klangteppich zu weben, auf dem dann die anderen Instrumente “lustwandeln“ dürfen ... Seit kurzem veredelt er so fallweise Live-Events von INISHEER auf räumlich beengten Kleinkunstbühnen und bei Anlässen, zu denen die Band nicht in voller Besetzung auftritt. Sein Erweckungserlebnis in Sachen irische Session Musik ereilte ihn jedoch bereits vor 30 Jahren in Berlin: In einem kleinen, unscheinbaren Pub, in dem sich gestrandete, heimwehkranke Iren zum Singen trafen (und treffen). Dieser Liebe ist er seither treu geblieben und frönt ihr in zahllosen Sessions und Workshops, sowohl hierzulande als auch in Irland. Neben einer längeren Zusammenarbeit mit der Band “Crannog“ in Landsberg zählt er etliche kleinere Projekte in irischen Bands zu seiner Vita. Und ein zweites Lieblingsinstrument: Zu vorgerückter Stunde kann es passieren, dass er mit einem beherzten “Tunes now, please!“ sein Banjo auspackt und sämtliche Sperrstunden pulverisiert – Künftig auch für INISHEER!


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